StauchStuttgart. Der AfD-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Münzingen-Hechingen Hans-Peter Stauch hat dem Verfassungsgerichtshof VGH vorgeworfen, sich zum Büttel einer völlig untauglichen Energiewende zur Förderung der weltweiten „großen Transformation“ zu machen. „Mit seiner Entscheidung zur Zulassung der Windkraftanlagen bei Hohfleck/Lichtenstein urteilt der VGH nicht im Sinne der Bürger und des Umwelt- und Naturschutzes, sondern im Gegenteil im Sinne der Umweltzerstörung. Das von Minister Untersteller (Grüne) so hochgelobte und voller Stolz errichtete UNESCO-Modell und Biosphärengebiet ‚Schwäbische Alb‘ wird nun durch seinen eignen Windkraft-Wahn zerstört und die Klage der Schlossherren abgeschmettert“, empört sich Stauch, der auch verkehrspolitischer Fraktionssprecher ist.

Als Begründung wurde eine nur „unwesentliche“ Einschränkung der Sichtachse angeführt. „Unzählige tote Vögel und Fledermäuse, vorsätzlich vertriebene und getötete geschützte Raubvögel sowie der Erhalt der Landschaft und der idyllischen Sicht fallen hierbei wohl nicht ins Gewicht. Genauso wenig wie die 3500 Tonnen Stahlbeton pro Fundament, für dessen Erzeugung allein schon 3500 Tonnen CO2 in die Luft geblasen werden, um angeblich das Klima vor CO2 zu schützen. Der Rückbau der Fundamente nach 20 Jahren, also wenn die Subventionen ausgelaufen sind, wie auch die Entsorgung der Rotorblätter sind noch vollkommen ungelöst und belasten die Umwelt zusätzlich“, erklärt Stauch, der auch Mitglied im Arbeitskreis „Umwelt Klima und Energie“ ist.

Gerade im windschwachen Baden-Württemberg sind Windkraftanlagen durchweg nicht kostendeckend geschweige denn gewinnbringend und müssen daher massiv subventioniert werden. So ist es auch kein Wunder, das der CEO von E.ON befürchtet, dass mit der Zusatzbelastung der Corona-Krise die EEG-Umlage 2021 um bis zu 18 % ansteigen wird und dann fast ein Viertel des Strompreises für die Kunden einnimmt. Und das Ganze für unsteten „Flatterstrom“, der niemals die Stromversorgung sichern kann, da die zwingend notwendige Grundlast nur von konventionellen Kraftwerken verlässlich geliefert werden kann, so Stauch.