Stuttgart. Mit Beschluss vom 25. Januar 2019 schafft die „Kohleausstiegskommission“ das zweite Standbein der Strom-Grundstromversorgung bis 2038 ab. Darauf verweist AfD-Landtagsabgeordneter Dr. Bernd Grimmer. „Der Fachkräftemangel spiegelt sich dabei in der Kommission wieder. Nur zwei von 28 Mitgliedern verfügen über den notwendigen Sachverstand. Es dominieren grüne NGOs, Bürgerinitiativen und Politiker.“
Verlust von zwei Dritteln der sicheren Stromversorgung
Mit dem Beschluss soll Deutschland 40 Prozent seiner gesicherten Stromversorgung ausknipsen. Die Hälfte davon muss nun in Form von Gas- und Ölkraftwerken wie beispielsweise in Marbach für viel Geld neu aufgebaut werden. „Eine wie auch immer behauptete Klimarettung wird nicht geschehen, weil die Kohlekraftwerke, die Deutschland in den kommenden 19 Jahren mühsam zerstören wird, in einem Monat im Rest der Welt neu errichtet werden“, so Dr. Grimmer. Durch den nun vollzogenen Doppelausstieg aus Kern- und Kohleenergie verliert Baden-Württemberg ab 2019 zwei Drittel seiner sicheren Stromversorgung. Während das bisherige Stromversorgungssystem hochwirtschaftlich arbeitete, wird die schöne neue Energiewelt nach planwirtschaftlicher Maßgabe der Kommission durch Entschädigungen, Verbraucherhilfen und Subventionen die Strompreisexplosion befeuern.
Blinder Aktionismus
„Laut Kommission müssen in Deutschland bereits in den nächsten vier Jahren 25 Kohlekraftwerke geschlossen werden. Um diesen Verlust auszugleichen, sind weitere 40 000 Windräder zur Freude der Öko-Lobby zu bauen. Wie alle Windräder werden auch diese bei Dunkelflauten nichts liefern“, erläutert der baden-württembergische AfD-Umweltpolitiker. „Die ‚Empfehlungen‘ der Kohlekommission sind blinder Aktionismus. Im Gegensatz dazu fordert die AfD entsprechend ihrer Programme die Prüfung einer Laufzeitverlängerung der sicheren und günstigen Stromerzeugung aus Kern- und Kohlekraft-werken. Wer glaubt, man könne einen Industriestaat ausschließlich mit ‚erneuerbaren‘ Energien betreiben, der irrt.“ Die AfD fordert, neue Anlagen zur Stromerzeugung nur zu bauen, wenn deren Betreiber eine bedarfsgerechte Stromlieferung garantieren können.