Sänze-Emil-1804_80mmStuttgart. „Heute ist Tag der Wahrheit: Die Aussichten für einen Wirtschaftsaufschwung sind schlecht und werden schlechter. Erst die EZB, dann die Fed und schließlich die Notenbanken senken die Zin-sen. Der deutsche Sparer wird wiederum zum Opfer einer unfähigen Finanz- und Wirtschaftspolitik, die Märkte werden zerredet und mit ihrer fehlenden Wirtschaftskompetenz Millionen von Arbeitsplätzen gefährdet. Das wird die Sparer noch mehr in Aktien und Gold treiben und tausende von Arbeits-plätzen kosten“, betont Emil Sänze, Pressepolitischer Sprecher und Mitglied im Finanz- und Europa-Ausschuss der baden-württembergischen AfD-Landtagsfraktion.

Höhere Verluste als erwartet, Gewinnwarnungen bei deutschen Großunternehmen

Mit Spannung blicken Investoren und Sparer auf die anstehenden Sitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Fed. Innerhalb von sieben Tagen kommen die Währungshüter zusammen, um über den künftigen Kurs der Geldpolitik zu entscheiden. Den Anfang macht heute die EZB, die an diesem Donnerstag mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Ankaufspolitik fortsetzen und die Strafzinsen für die Banken erhöhen wird. Der „Forward Guidance“, also den Zinsausblick zu ändern, ist das erklärte Ziel. Dabei stehen jetzt schon alle Zeichen auf Sturm: Der vielgerühmte Tesla-Chef Elon Musk hat sich den Absatzrekord teuer erkauft. Der Verlust fällt höher aus als erwartet. Nicht nur, dass die Aktie nachbörslich deutlich verliert, nein, die Tesla-Aktie stürzt sogar um mehr als zehn Prozent ab. Mit Continental, Lufthansa, Daimler und BASF haben vier Konzerne aus der ersten deutschen Börsenliga ihre Aktionäre davor gewarnt, dass die Gewinne in diesem Jahr niedriger aus-fallen. Eine Melange mit zumeist hausgemachten Problemen und Belastungen, die das Management nicht zu verantworten hat, hat dazu geführt, dass Daimler seit dem Antritt von Ola Källenius schon zwei Gewinnwarnungen veröffentlichen musste und im zweiten Quartal dieses Jahres erstmals seit langem einen Milliardenverlust verbucht hat. Und ob sich auch bei BMW eine Gewinnwarnung ab-zeichnet, wird allein davon abhängen, ob Oliver Zipse sofort reinen Tisch macht oder abwartet, bis sich die Aktienmärkte beruhigt haben.

Tag der Wahrheit wird auch für Kretschmann kommen

„Und mittendrin steht unser ‚Landesvater Kretschmann‘, der larmoyant die Automobilindustrie be-schuldigt, für den Klimawandel verantwortlich zu sein. Eines ist sicher, Herr Kretschmann und sein Kabinett sind verantwortlich für die Zerstörung unserer Arbeitsplätze und unseres Wohlstands – und der Tag der Wahrheit wird auch für ihn kommen, spätestens dann, wenn selbst die Wähler der grün-schwarzen Regierung festgestellt haben, dass Kretschmann der Auffassung ist, dass Schwindeln zum
Geschäft gehört“, so Sänze.