Sänze-Emil-1804_80mmStuttgart. Fraktionsvize Emil Sänze hat die Sprungbeförderungen der grauen Eminenz von Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne), Martin Ruoff, als orientalische Personalpolitik kritisiert. „Mag er auch in seinem Leben viel für die Grünen geleistet haben – sein Aufstieg im Budget der Landtagsverwaltung ist gelinde geschrieben kometenhaft für einen Rechnungsprüfer. 2016 holt ihn Aras als beamteten Büroleiter her. 2017 wird er auf A16 befördert. 2020 folgt B3. Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass die neufirmierte ‚Grundsatzabteilung‘ auch abteilungsleitermäßig mit B6 besoldet werden wird. Das wäre dann sozusagen von Null auf 10.208 Euro brutto – mit Pensionsanspruch. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass es Ruoff in den Jahrzehnten vorher eher ruhig hat angehen lassen.“

Zugleich fragt sich Sänze: „Hat die Personalie vielleicht etwas mit der früheren Beschäftigung von Aras als studentische Mitarbeiterin bei der grünen Gemeinderatsfraktion zu tun, die Martin Ruoff als Stuttgarter Gemeinderat verantwortete, sozusagen als spätes Cashback für das Sponsoring des Studiums? Ebenso wie die Aras‘ kommen und gehen, kommen und gehen die Adlaten auch, zumal dann, wenn sie wie Ruoff kurz vor dem Rentenalter stehen. Solche Personalpolitik stellt den Grünen ein Armutszeugnis aus und zeigt ihre sozialistische Grundtendenz: nichterarbeitetes Geld der Steuerzahler untereinander verteilen.“