Baum

Stuttgart. „Die heutige Ablehnung unseres Masken-Antrags zeigt, dass die Regierung nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert, sondern auch den Hilfeschrei vieler Alltagshelden“. Mit diesen Worten kommentierte die sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Dr. Christina Baum MdL die Ablehnung des AfD-Antrags auf sofortige Aussetzung der Maskenpflicht durch den Landtag. Hintergrund ist ein besorgter Brief, den die AfD- Fraktion als Hilfeschrei empfunden hat, mit dem sich viele Einzelhändler, Unternehmer und Mitarbeiter von EDEKA an jeden Politiker dieses Landes gewendet und von der Regierung die Abschaffung bzw. Erleichterung der Maskenpflicht im Handel gefordert hatten. „Doch dieser Hilfeschrei verhallt bei der Regierung“, empört sich Baum.

In Zeiten der Corona-Krise waren es gerade die Mitarbeiter der Supermärkte, die außerordentliche Leistungen unter Ausnahmesituationen vollbracht haben und nunmehr zu den Leidtragenden der Maskenpflicht gehören, so Baum. Obwohl sie Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) schon in der März-Ausschusssitzung ausdrücklich auf die gesundheitlichen Risiken für den Träger bei längerem Gebrauch von Mundschutzmasken hingewiesen und wiederholt die Abschaffung gefordert hat, war die Antwort unmissverständlich: Ohne Wenn und Aber wird im ÖPNV, den Gastronomiebetrieben und Geschäften weiterhin die Maskenpflicht bestehen bleiben. „Die Maskenpflicht muss endlich beendet werden, denn es ist wissenschaftlich belegt, dass sie keinen Virenschutz bietet, sondern im Gegenteil gesunde Menschen krank macht, wie jüngst eine Studie der Universität Leipzig belegt. Wir setzen stattdessen auf Eigenverantwortung. Jeder Bürger, der sich um seine Gesundheit sorgt, kann jederzeit freiwillig eine Maske tragen,“ befindet Baum.