Sänze-Emil-1804_80mmStuttgart. Die EU hat die drastische Verschärfung der CO2-Reduktion bis 2030 beschlossen: Es sollen nicht mehr minus 40% CO2 gegenüber 1990 sein, sondern minus 55%. „Für den Außenstehenden hört sich das nach nicht so viel an, aber in der Realität ist das eine extreme Verschärfung der Vorgabe.“ kommentiert Emil Sänze MdL, Europapolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag. „Von 1990 bis heute hatten wir eine Reduktion von etwa 1% pro Jahr. Um die neue Vorgabe zu erreichen, muss die Reduktion in den wenigen Jahren bis 2030 auf 3% pro Jahr gesteigert werden. Und das vor dem technischen Hintergrund, dass die einfachen Reduktionsmaßnahmen schon lange umgesetzt wurden. Jede weitere Reduktion wird immer teurer und hat immer stärkere Auswirkungen auf die Lebensqualität und auf unseren Wirtschaftsstandort.“

Konsequenz dieser Maßnahmen

„Was sich auf dem geduldigen Papier der EU gut anhört, hat dramatische Konsequenzen: Renovierungspflicht für Häuser zur Totalisolation – ob die Bewohner das wollen oder nicht. Verbot von Verbrennungsmotoren. Totale Verbauung der Landschaft für Windkraft- und Solaranlagen, die am Ende trotzdem keine sichere Energieversorgung ergeben. Extreme Preissteigerungen für Gas, Heizöl und so weiter.“

„Die EU unter deutscher Führung hat hier ein radikales Verarmungsprogramm beschlossen.“ schließt Sänze seine Beurteilung. „Noch nicht einmal der Umwelt wird das Ganze dienen, denn es werden hier soziale und wirtschaftliche Zerstörungen verursacht, die gar nicht zu kompensieren sind und man am Ende auf die Umwelt noch weniger Rücksicht nehmen kann. Doch leider werden viele Bürger, die die EU-Beschlüsse heute begrüßen, das erst verstehen, wenn die heute politisch Verantwortlichen ihre Pensionen genießen.“